Gran Turismo - der König aller
Rennsimulationen. Seit die Entwickler von Polyphony Digital rund um
Führungsfigur Kazunori Yamauchi den ersten Ableger der Serie im Jahre
1997 aus der Taufe gehoben haben, scheiden sich an ihr die Geister.
Fanden auf der einen Seite Motorsportbegeisterte in dem bis dato
niemals zuvor in derartiger Fülle erlebten Fuhrpark, einer Vielzahl an
Tuning-Möglichkeiten, abwechslungsreichen Strecken und einem
herausragenden Fahrverhalten ihre Erfüllung, so schreckte eben dieses
anspruchsvolle Handling sowie sicherlich auch nicht zuletzt eine
trockene Präsentation insbesondere arcadeorientierte Gamer absolut
ab.
Nach einem noch umfangreicheren Update für Sonys
32-Bit-Hit zwei Jahre später setzte man zur neuen, aktuellen
Konsolengeneration anno 2001 zum Sprung auf die PlayStation 2 an, um
die Franchise gebührend auf eine neue Ebene zu hieven. Und beflügelt
durch die konsequente Weiterentwicklung der bewährten Stärken des
Titels, nämlich eine gar weiter verfeinerte, tatsächlich
außerordentliche, annähernd authentische Fahrphysik, eine globalere
Auswahl an Fahrzeugen mit wachsender Defokussierung auf japanische
Fabrikate, einem immens breiten Spektrum an Rennevents samt
erfrischendem Streckennachschub und nicht zu vergessen einer
bombastischen Optik, die erstmals zeigte, wozu Sonys Flaggschiff
wirklich in der Lage ist, katapultierte sich Gran Turismo 3 A-spec in
einem wahrlichen Höhenflug schnurstracks an die Spitze der
Rennsimulationen, übertraf in seiner Ganzheit alles bisher Dagewesene
und markierte eine neue Referenz, die den oberen Riegel der Messlatte
noch ein gutes Stück weiter über das ursprüngliche Limit schubste.
Etliche Verschiebungen später und als Opfer des
Zeitdrucks leider um den ursprünglich geplanten Onlinemodus ärmer hat
sich die inzwischen vierte Inkarnation des selbst ernannten Real
Driving Simulators endlich auch in den Regalen hiesiger Händler
eingefunden. Nach wie vor allerdings möchte Gran Turismo 4 das Feld
erneut anführen - mit neuen Pisten, darunter sogar legendäre Kurse
wie die Nordschleife des Nürburgrings oder dem französischen Circuit de
la Sarthe der Le Mans-Rennen, einem noch bunteren Wagenaufgebot, einem
vollkommen neuen Punktesystem, dem so genannten B-spec-Rennleitermodus,
der das Geschehen für all diejenigen Naturen, die mit dem komplizierten
Fahrverhalten auf Kriegsfuß stehen, aus einer strategisch-theoretischen
denn praktischen Sicht betrachtet, sowie den Fotoreisen, dank der ihr
eure Edelschlitten an gewissen eigens dafür vorgesehenen Locations auf
hochauflösenden Schnappschüssen verewigen könnt. Kann das Spiel seinem
Titel tatsächlich gerecht werden und erneut jeglicher Konkurrenz
davonfahren? Ob sich die elend lange Warterei wirklich ausgezahlt hat,
das klären die folgenden Zeilen!
Gran(d) Turismo!
Offensichtlich galt bei den Entwicklern primär eine Maxime: Größer ist besser! Es bedarf nur weniger Minuten im Gran Turismo-Modus, dem Herzstück des Spiels, um sich der Tatsache bewusst zu werden, dass GT 4 seinem Vorgänger in puncto Umfang noch eines draufsetzen kann. Diverseste Rennveranstaltungen in einer solch kolossalen Tragweite aufgefächert - das bot bis dato kein anderes Rennspiel. Doch wie heißt es so schön: Erst die Arbeit, dann das Vergnügen! Bevor wir uns also in den großen Rennzirkus stürzen dürfen, will erst einmal eine Lizenz erhalten werden, ohne die wir für erste Wettbewerbe überhaupt gar nicht erst hinter das Steuer gelassen werden. Kenner der Serie wissen, welche Bremstests und Kurventechniken man hier zunächst über sich ergehen lassen muss. Was sollen wir sagen? Auf irgendeine Weise lernt man diese zahlreichen Prüfungen, 16 an der Zahl pro Lizenzstufe, doch lieben - wenn auch Hassliebe eingeschlossen… Prologue-Besitzer unter euch freuen sich im Nachhinein übrigens über augenscheinlich doch ganz gut angelegtes Geld, denn als PAL-exklusives Feature lassen sich eure Errungenschaften in der Fahrschule des Vorgeschmacks in das finale Spiel importieren - die ersten beiden Lizenzen hättet ihr somit direkt inne.
Gran(d) Turismo!
Offensichtlich galt bei den Entwicklern primär eine Maxime: Größer ist besser! Es bedarf nur weniger Minuten im Gran Turismo-Modus, dem Herzstück des Spiels, um sich der Tatsache bewusst zu werden, dass GT 4 seinem Vorgänger in puncto Umfang noch eines draufsetzen kann. Diverseste Rennveranstaltungen in einer solch kolossalen Tragweite aufgefächert - das bot bis dato kein anderes Rennspiel. Doch wie heißt es so schön: Erst die Arbeit, dann das Vergnügen! Bevor wir uns also in den großen Rennzirkus stürzen dürfen, will erst einmal eine Lizenz erhalten werden, ohne die wir für erste Wettbewerbe überhaupt gar nicht erst hinter das Steuer gelassen werden. Kenner der Serie wissen, welche Bremstests und Kurventechniken man hier zunächst über sich ergehen lassen muss. Was sollen wir sagen? Auf irgendeine Weise lernt man diese zahlreichen Prüfungen, 16 an der Zahl pro Lizenzstufe, doch lieben - wenn auch Hassliebe eingeschlossen… Prologue-Besitzer unter euch freuen sich im Nachhinein übrigens über augenscheinlich doch ganz gut angelegtes Geld, denn als PAL-exklusives Feature lassen sich eure Errungenschaften in der Fahrschule des Vorgeschmacks in das finale Spiel importieren - die ersten beiden Lizenzen hättet ihr somit direkt inne.












