Portal | Wii | GameCube | Nintendo DS | Game Boy | PlayStation 3 | PlayStation 2 | Sony PSP | Xbox 360 | Xbox || Blogs | Chat | Forum
PlayStation 2 » Tests » H » Headhunter: Redemption

Headhunter: Redemption

-> Drucken Spiel-Infos ein-/ausblenden...
 Spiel-Infos: Headhunter: Redemption
Headhunter: Redemption Boxart Name: Headhunter: Redemption (PAL)
Entwickler: Amuze
Publisher: Sega
Erhältlich seit: 25. August 2004
Genre: Adventure - Action Adventure
Spieler: 1
Features:
60 Hz, Dolby Pro Logic II
Was einst als Metal Gear-Konkurrent eigens für Dreamcast entwickelt wurde, um Freunde von Segas letzter Konsole noch bis zuletzt mit guter Software zu versorgen, erfährt nach der Portierung sogar noch eine Fortsetzung auf der PS2. Der erste Teil war zwar nicht der erhoffte MGS-Killer, bestach allerdings auf eigene Weise durch abwechslungsreiches Spieldesign und makaber-genialer Zukunftsvision.
 
Jack is back
Ja, der gute alte Jack Wade ist wieder zurück, allerdings gingen an ihm, im Gegensatz zu so manch anderen Videospielhelden, die Jahre nicht spurlos vorbei. Die Welt um ihn herum hat aber einige Veränderungen mehr durchgemacht. Nach dem Ausbruch des Bloody Mary-Virus, der zwar eingedämmt wurde, aber viele Opfer kostete, brachte ein massives Erdbeben die Zivilisation vollkommen zum Kollabieren. Doch aus dieser Katastrophe entstand eine neue Ordnung: In einer zweigeteilten Gesellschaft leben die rechtschaffenen Bürger in der Großstadt Above, während der Abschaum der Gesellschaft in Below, den verwüsteten Überresten der früheren Stadt, sein Dasein fristet. Doch natürlich lassen sich die Wenigsten gerne einfach wegsperren und so gibt es in Below eine Gruppe namens Opposition, die auch in Above operiert, um ihren Platz an der Sonne zu bekommen. Ihr Anführer ist eine mysteriöse Figur mit dem ausgefallenen Namen „Man who walks with Machines“. Da Jack immer noch Headhunter ist, machen ihm diese Kriminellen natürlich noch zu schaffen, aber er hat noch andere Probleme, unter anderem mit der aus dem ersten Teil bekannten Angela Stern. Aktuell macht ihm aber sein selbst erwählter Lehrling so seine Probleme. Jack rettete Leeza X schon vor Jahren das Leben und nimmt sich nun ihrer an, damit sie nicht auf die schiefe Bahn gerät. Genauer gesagt nehmt ihr euch ihrer an, denn ihr beginnt das Spiel nicht etwa mit Jack, sondern mit der widerspenstigen Leeza.
 
Business as usual
Ansonsten ist das meiste aber beim Alten geblieben. Ihr schleicht durch futuristisch gestaltete Orte in Above und Below und legt euch immer wieder mit den Handlagern der Opposition an. Haben diese euch nicht bemerkt, schleicht ihr euch am besten von hinten heran und schaltet sie lautlos aus. Damit das auch klappt, zeigt euch euer Radar ihre Bewegungen und ihren Sichtbereich an. Einmal entdeckt, bleibt euch nur noch das Feuergefecht. Ihr könnt euch hinter Kisten ducken oder an eine Wand lehnen, um blitzschnell hervorzuspringen und zu schießen, um danach wieder hinter der Deckung Schutz zu suchen. Mit Pistole, Maschinengewehr, Schrotflinte und weiteren Argumentationsverstärkern rückt ihr euren Widersachern zu Leibe. Durch den Einsatz von Adrenalin könnt ihr kurzzeitig eure Energieleiste schützen oder ihr ladet sie mit einem Medipack auf.
 
Auch Rätseleinlagen erwarten euch. So müsst ihr in einem vergasten Raum Scheiben zerschießen, damit die Luft ausgetauscht wird oder ihr müsst Batterien finden, um Aufzüge zu bedienen. Mit Plastiksprengstoff jagt ihr lästige Generatoren oder Türen in die Luft. Außerdem könnt ihr per Tastendruck in die Egoperspektive wechseln, wo ihr euren Umgebungsscanner nutzen könnt. Habt ihr etwas Wichtiges markiert, könnt ihr es scannen lassen und Informationen dazu erhalten. Nur so findet ihr heraus, welche Wände brüchig genug sind, um sie zu sprengen oder auf welche Stellen ihr schießen müsst, wenn ihr eine entfernte Maschine betätigen wollt.
 Autor:
Neels Behrend
Testbericht
Zur Screengalerie
Screenshots:
Leserwertung:
-