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King Arthur

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 Spiel-Infos: King Arthur
King Arthur Boxart Name: King Arthur (PAL)
Entwickler: Konami
Publisher: Konami
Erhältlich seit: 27. Januar 2005
Genre: Action
Spieler: 1 - 2
Features:
60 Hz-Modus
Die weit verbreitete und oft verfilmte Sage um König Arthur und die Ritter der Tafelrunde erfuhr letztes Jahr im Kino eine Neuinterpretation, die der Geschichte eine frischeres Image und mehr Glaubwürdigkeit verleihen sollte. Ein großes Helden-Epos kommt natürlich nur selten ohne Spiel zum Film raus und so bringt Konami, wenn auch mit etwas Verspätung, jetzt das passende Game raus. Frappierende Ähnlichkeiten zu einer anderen Filmversoftung inklusive.
 
Mit Pfeilen und Schwertern
Die Story des Spiels hält sich sehr eng an die Filmvorlage. Arthur ist zwangsweise römischer Soldat, der erst nach Ablauf seiner Dienstzeit seine Freiheit erlangen kann. Bis dahin dient er mit Lancelot und einigen anderen Leidensgenossen dem römischen Reich, indem er in Brittannien für Ordnung sorgt. Kurz vor ihrer Entlassung wird ihnen jedoch ein schwieriger Auftrag anvertraut, der in einen handfesten Krieg ausartet. Nicht nur die wilden Pikten bedrohen die römischen Besatzer, sondern auch ein raues Heer von Barbaren sorgt für Unruhe auf der Insel. Klar, dass große Schlachten da nicht ausbleiben. Die perfekte Voraussetzung also für zünftige Schwertkloppereien.
 
Ihr übernehmt, je nachdem welche Szene grade ansteht, einen der Charaktere, wie eben Arthur, Lancelot oder einen der anderen Krieger und schlagt euch mit Schwert und Bogen durch massig viele Gegner. Mit einem schnellen, einem mittleren und einem langsam, aber sehr starkem Schwertangriff, sowie der Möglichkeit Schläge abzublocken, ist euer Nahkampf-Repertoire für´s erste erschöpft. Wer sich jedoch sicher durch die feindlichen Heere kämpft, kann viele Erfahrungspunkte gewinnen oder sogar versteckte Bonus-Erfahrungspunkte entdecken. Diese werden dann nicht nur zur Werteverbesserung, wie Angriff, Abwehr und Geschwindigkeit genutzt, sondern können auch gegen neue Combo-Angriffe eingetauscht werden, sobald ihr einen Level beendet habt. Mit eurem Bogen visiert ihr schon aus der Entfernung eure Kontrahenten an und schickt sie zielsicher ins Jenseits. Das ist bei der großen Gegnerdichte auch manches Mal bitter nötig, denn seid ihr einmal eingekreist, werdet ihr meist gnadenlos zerhackt, ohne große Chancen auf Flucht. Ansonsten verhalten sich eure Feinde aber nicht übermäßig intelligent. Ihr Angriffsplan beschränkt sich meist auf blindes Anstürmen. Da ihr aber immer in der Unterzahl seid, wird eigentlich kaum eine Auseinandersetzung ungefährlich. Heiltränke und Extras, wie kurzfristige Verbesserung eurer Abwehr oder eurer Waffen, erleichtern euer Überleben im Schlachtengetümmel aber ungemein. Wer noch einen guten Kumpel zur Hand hat, darf sich auch zu zweit durch die Singleplayer-Missionen schlagen, was ungemein leichter fällt. Ohne Mitspieler übernimmt die CPU die Kontrolle über euren momentanen Gefährten, der dann leider nicht im Ansatz so hilfreich wie ein menschlicher Verbündeter ist.
 
Bei der Präsentation, wie auch schon beim Gameplay, fällt sofort die krasse Ähnlichkeit zu den Herr der Ringe-Versoftungen auf. Filmausschnitte werden als Missions-Intros genutzt und gehen beinahe nahtlos in Rendersequenzen über. Grafisch ist der Titel auf jeden Fall solide ausgefallen. Gute Animationen, hübsch gestaltete Levels, die die Atmosphäre des Films sehr gut einfangen, und eine stabile Bildrate können überzeugen. Einzig die Gegner-Riege hätte ein bisschen Abwechslungsreicher gestaltet werden können. Zu oft tauchen die gleichen Feinde wieder auf. Soundtechnisch gibt es kaum was zu meckern. Schöne Hintergrundstücke und eine gute Synchronisation halten die Ohren auf Trab. Allerdings wäre es wünschenswert gewesen, wenn die Ritter der Tafelrunde auch auf Deutsch ihre Schlachtrufe gebrüllt hätten.
 Autor:
Neels Behrend
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