Es gibt wenig gute Lizenzspiele, und zu Star Wars gab es in der Vergangenheit leider auch nur wenige Perlen unter der Masse an Titeln. Auf der PS2 darf ein Star Wars Spiel auch nicht fehlen, und da Action ziemlich angesagt ist, haben sich die Hersteller gedacht, sie entwickeln ein grafisch nettes Flugactionspiel. Das Spiel Starfighter ist bereits schon älter und kann inzwischen für um die 30 Euro erworben werden, da es schon eine Fortsetzung gibt. Doch da sich beim Nachfolger nicht viel geändert hat, ist für viele PS2 Spieler der erste Teil interessanter, da dieser nicht so auf die Gelbbörse schlägt. Die Vergangenheit zeigte allerdings, dass die Spiele rund um das Star Wars-Universum an Eintönigkeit gelitten haben - die wirklichen Perlen waren meist Ego Shooter (Jedi Knight) oder Simulationen (X-Wing Alliance). Ob das Game nun ein schnell zusammengeschustertes Spiel ohne wirklichen Spaß ist, oder Starfighter sich sogar unter den raren Star Wars Perlen einreihen kann, erfahrt ihr im folgenden (Platinum) Test.
Netter Einstieg
Starfighter beginnt wie fast jedes Spiel mit einem Tutorial, bei dem ihr die Steuerung und das Spielprinzip erklärt bekommt. Beim vorliegenden Shooter ist da allerdings nicht viel zu erklären, jedoch ist dieses Level immerhin sehr schön anzusehen. Die Schluchten im Tutorial sind optisch wirklich gut gelungen, und trotz der Slowdowns werdet ihr hier gleich von einer tollen Grafik überrascht. Die Steuerung ist schnell gelernt, und die Aufgaben im Tutorial sind auch relativ einfach - das Highlight ist hier das Rennen gegen den anderen Naboo Fighter, welches sehr viel Spaß macht. Starfighter kann im ersten Level voll überzeugen und macht große Hoffnung auf die ersten Missionen.
Doch so eintönig?
Viele Vertreter des Genre leiden an einer Krankheit: eintönige Missionen! Starfighter ist da leider nicht anders. Es erzählt zwar fast zu jeder Mission eine kleine Geschichte, aber doch geht es immer nur um eines: das Abschießen von Gegnern. Die Missionen werden auch vielversprechend verpackt, doch eigentlich bietet das Spiel das selbe Schema wie die anderen Shooter im Genre. In einer Mission müsst ihr eine Basis beschützen, in der anderen einen Gleiter, oder ihr geht selbst voll in die Offensive und begleitet einen Angriff auf irgendein Ziel. Das klingt zwar abwechslungsreich, aber alle Aufgaben werden mit dem simplen Abschießen von Gegnern gelöst. So ein eintöniges Missionsdesign kann nicht wirklich lange bei der Stange halten - nach den ersten Leveln bricht die Motivation extrem ein, denn zwei Stunden am Stück irgendwelche gegnerischen Raumschiffe abschießen kann einem schon auf die Nerven gehen. Slowdowns, die leider oft vorkommen, lassen das Spiel träger und streckenweise als Fehlkauf erscheinen.












