In Trapt spielt ihr Prinzessin Allura, die zu
Unrecht beschuldigt wird, ihren eigenen Vater, den König, ermordet zu
haben. Hinter dieser Intrige steckt niemand Geringerer als eure
Stiefmutter, die Königin. Da keiner die Worte der Königin in Frage
stellt, bleibt euch nichts anderes übrig, als zu fliehen. Der einzige
Mensch, der zu euch hält, ist eure Zofe Rachel. Zusammen mit ihr
versteckt ihr euch im "Schwarzwald", in einer dämonischen Villa. In
diesem Gemäuer verbirgt sich eine dunkle Kraft, die von Allura Besitz
ergreift. Ihre neu erlernten, aber bösen Talente muss sie einsetzen, um
sich vor einigen sehr üblen Gestalten zu schützen, welche die
Prinzessin töten wollen. Die Seelen der getöteten Eindringlinge
verleibt sich der Teufel selber ein und das Böse steht kurz davor,
genug Macht zu erlangen, um wieder aufzuerstehen. Auf eurem Weg den
wahren Mörder eures Vaters zu entlarven trefft ihr auf einige
Verbündete, die behaupten euch helfen zu wollen, aber sprechen sie auch
die Wahrheit?
In die Falle gegangen
In üblichen Action- oder Prügelspielen entledigt ihr euch eurer Gegner ja eher direkt und lasst selber die Fäuste sprechen. Hier ist aber alles ein wenig anders. In Trapt legt ihr die verschiedensten Fallen aus, um eure Verfolger niederzustrecken. Aber bevor es soweit ist, müsst ihr euch erst einmal für je drei verschiedene Fallen in drei unterschiedlichen Bereichen entscheiden. Ihr könnt eure todbringenden Überraschungen nämlich in der Wand, im Boden und in der Decke verstecken. So feuert ihr aus der Wand Speere, Kreissägen oder schwere Kugeln ab, versteckt im Boden Bärenfallen, Elektroschocker oder Bomben und lasst riesige Pendel, Feuerkugeln oder sogar Vasen von der Decke fallen. Damit Trapt aber nicht zu eintönig wird, gibt es nach jeder erfolgreich abgeschlossenen Mission eine kleine Belohnung, welche ihr in neue Fallen investieren dürft. So richtet ihr noch mehr Schaden an und habt ganz neue Möglichkeiten, eure Widersacher ins Jenseits zu befördern. Um aber noch schneller zum Sieg zu gelangen, müsst ihr alles zu einer Combo verbinden. Also den Gegner mit einer Bärenfalle für kurze Zeit festhalten, dann das Pendel auf ihn herab fallen lassen und von hinten noch die Kreissäge abfeuern.
Zahlreiche Kombinationen warten also in Trapt auf euch, was aber noch gesteigert werden kann. Jeder Raum in jedem Level bietet nämlich noch gewisse Extrafallen. Manche sind permanent aktiv, wie zum Beispiel eine große Walze, welche mit unzähligen Spitzen versehen ist und sich fortwährend dreht. Andere hingegen werden ausgelöst, wenn ihr über bestimmte Felder lauft. Dann werden Zugbrücken hochgezogen, Wände zerquetschen Gegner oder gewaltige Stromstöße werden ausgeteilt. So könnt ihr die Umgebung zu eurem Vorteil nutzen und diese sogar in eure Combos mit einbauen. Aber Vorsicht ist geboten, da nicht nur die selbst gelegten Fallen, sondern auch alle anderen Foltervorrichtungen der Prinzessin Schaden zufügen können.
Nun muss man nur noch wissen, wie diese Fallen
eigentlich gelegt werden. Das gestaltet sich recht simpel. Immer wenn
ihr in Trapt einen Raum betretet, schaltet ihr einfach in eine Art
Pausemodus. Hier wählt ihr dann aus, wie ihr euch am besten eurer
Verfolger entledigt. Positioniert in aller Ruhe die Speere, Sägen und
was ihr sonst noch eingepackt habt und geht danach wieder zurück ins
Spielgeschehen. Jetzt läuft alles in Echtzeit ab. Verschiedene Gegner
jagen euch auf unterschiedliche Weise. Schwert- oder Axtkämpfer
verfolgen euch und suchen den Nahkampf und Bogenschützen oder Zauberer
setzen euch mit Fernattacken zu. Lockt alle in die ausgelegten Fallen,
welche farblich im Level markiert sind. Betreten diese nun eines dieser
Felder, müsst ihr nur noch den dazugehörigen Button auf eurem
Controller betätigen und das Schicksal nimmt seinen Lauf. Habt ihr ein
wenig Übung, so fällt es euch nicht mehr besonders schwer, den Kampf
für euch zu entscheiden. Einzig und allein die Zwischen- und Endgegner
stellen im späteren Spielverlauf von Trapt noch eine echte
Herausforderung dar. Diese sind besonders schnell oder weichen den
meisten Fallen aus. Mit ein wenig Übung sollte aber auch dieses Problem
mehr oder weniger schnell gelöst sein.
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